Freitag, 23 August 2019

19.07.2019 - Testspiel: SV Union Heyrothsberge - Haldensleber SC 2:3 (2:2)

Foto: Michael Donau

Fußball-Testspiel SV Union Heyrothsberge unterliegt nach 90 intensiven Minuten Verbandsligist Haldensleber SC mit 2:3 (2:2)

Heyrothsberge (bjr) l In einer Zeit, als man modischen Wagemut im Fußball weniger an Schuhen in allen Tönen des Farbspektrums, als vielmehr an Frisuren festmachen konnte, traf man sich außerhalb der Saison häufiger zum Freundschaftsspiel. Der Zeitenwandel hat jedoch nicht nur Trainer hervorgebracht, die in der 2. Kreisklasse, Staffel C, pro Halbzeit mindestens neunmal ihr „System“ umstellen. Ebenso häufig wechselt pro Saison nämlich im Durchschnitt auch die Belegschaft auf dem Platz. Da braucht es keine freundschaftlichen Bande mit dem Gegner, sondern laborähnliche Versuchsanordnungen. Kurzum: Man vereinbart heute Testspiele.

Nun wurde am Freitagabend weder beim SV Union Heyrothsberge, noch beim Haldensleber SC am Spielfeldrand ein Klemmbrett gesichtet. Auch die Gesichter waren bis auf wenige Ausnahmen altbekannt. Und dennoch konnte bei der 2:3 (2:2)-Niederlage des gastgebenden Landesligisten gegen die Verbandsliga-Elf von der Ohre von einem Freundschaftsspiel nicht die Rede sein. Vier gerecht aufgeteilte gelbe Karten in der zweiten Hälfte vermittelten einen Eindruck davon, wie beide Seiten die Vorbereitungspartie nahmen – bitterernst.

Eine wüste Treterei blieb glücklicherweise aus, doch beide Teams boten ein Duell, das man ohne rot zu werden als „intensiv“ bezeichnen konnte. Passenderweise fiel die Haldensleber Siegtreffer nach einer höchst umstrittenen Szene: Schiedsrichterin Patrizia Egner (Magdeburg) schob nach 80 Minuten den Hinweis ihres Assistenten, der ein Foul im HSC-Strafraum bemerkt hatte, beiseite. Die anschließende Konfusion nutzten die Gäste, um nach blitzschnellem Umschalten auf der Gegenseite ein Eigentor zu erzwingen.

Schade, denn so blieb der verdiente Lohn für ein starkes Comeback aus. Stefan Groth nach individuellem Patzer (28.) und Marcus-Antonio Bach mit einem verwandelten Handelfmeter (34.) hatten den 0:2-Fehlstart glatt gebügelt. Auch in der zweikampfgeprägten zweiten Hälfte bot Heyrothsberge dem ligahöheren Gegner Paroli. Doch letztlich steht auch für die Unioner die Zeit, in der Zahlen wieder wichtig werden, noch bevor. Bis dahin sind Ergebnisse ebenso egal wie Begrifflichkeiten rund um einen Vorbereitungskick.

Union: Böhnisch (46. Biegelmeier) – Krümling, M. Kloska, Deckert, D. Rieche (46. Müller), Völckel, C. Kloska, Schröder, Bach (46. Thormeier), T. Rieche, Groth

HSC: Switala (68. Helmecke) – Duda (46. Krause), Schunaew, Hevekerl (46. Hübner), Krüger, Kaschlaw, Mäde, Müller, Cristovao (77. Daxha), Siegmund (46. Stadler), Hasse (62. Wille)

Tore: 0:1 Rene Hasse (21.), 0:2 Lucas Krüger (23.), 1:2 Stefan Groth (28.), 2:2 Marcus-Antonio Bach (34., HE), 2:3 Karsten Völckel (80., ET)

SR‘in: Patrizia Egner (Magdeburg), Dean-Robbin Ziebarth, Maik Ziebarth; ZS: 55

Am morgigen Mittwoch gastiert der SV Union zum dritten Spiel der laufenden Vorbereitung ab 19 Uhr beim BSV 79 Magdeburg (Landesklasse II).

Quelle: Burger Volksstimme vom 23.07.2019

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